Verlustschein

Der Verlustschein ist Teil des Schweizer Pfändungsrechtes. Das Dokument wird nach einem Konkurs oder Pfändungsvollzug für die Gläubiger ausgestellt, bei denen die Forderungen nicht in vollem Umfang erfüllt werden konnten. Der Verlustschein gibt Informationen über den finanziellen Verlust, den der Überschuldete erlitten hat und bewahrt den Schuldner vor einer Zahlung von Schuldzinsen auf die Forderungen. Nach 20 Jahren ab Ausstellungsdatum verjährt ein Verlustschein.

Der Verlustschein ist unverzinslich. Er verliert quasi an Wert und kann dementsprechend oft mit einem Vorschlag für einen Teilerlass „zurückgekauft“ und dann gelöscht werden.

Es existieren zwei Arten von Verlustscheinen: Pfändungs- und Konkursverlustscheine.


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